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Als Model arbeiten?

Fast jedes Mädchen hat schon einmal davon geträumt: als Model den aktuellen Schick der Designer aus Paris, New York oder auch Mailand präsentieren zu können. Oder das neue Gesicht einer großen Modekampanie zu sein!? Wer Model werden möchte, der muss einiges beachten. Tipps bekommt ihr hier bei der Checkliste fürs Shooting!

Schließlich haben es Models sowie Fotomodels, die gut vorbereitet sind, viel einfacher. Ganz wichtig, wenn Du als Model einen Auftragsshoot bekommst, solltest Du genauestens wissen, was gefordert wird. Lass´ dich von dem Booker (der Mensch, der dich „bucht“) oder dem Fotografen schon im Vorfeld aufklären, welche Wünsche der Kunde hat. Am besten lässt Du dir eine Vertragskopie zuschicken – diese kannst Du schon mal checken. Wer als Model oder Fotomodel Erfolg haben möchte, sollte immer ca. 2 – 3 Stunden vor dem Shoot da sein: oft werden Kleidungsstücke kurz anprobiert und für das Shooting ausgewählt.
Dann kommt die Maske: da dort professionelle Visagisten warten, solltet ihr immer ungeschminkt erscheinen. Auch die Haare müssen frisch gewaschen (aber trocken) sein. Meistens wird das gesamte Styling vor Ort gemacht. Auch die Fashion und Accessoires werden bei einem Auftragsshooting vom Kunden gestellt – schließlich möchte er seine „Marke“ an eurem Körper fotografieren lassen. Geht deshalb ruhig locker gekleidet zu jedem Auftrag, so gibt es keine hässlichen Abdrücke auf eurer Haut.

Tipp: bei einem Dessous-Shooting z.B. tragen Models und Fotomodels grundsätzlich vorher keine Unterwäsche – gerade was die Druckstellen von BHs betrifft. Wenn Du dann im Fotostudio (oder einem anderen Set) stehst, atme noch einmal tief durch und besprich dich mit dem Fotografen. Er sagt dir kurz, was er von dir erwartet und wie er sich diese Session vorstellt. Wer den Traum hat, ein Model zu werden, der sollte bei einem Shooting (möglichst) gut gelaunt und nicht angespannt oder nervös wirken – Sedcard und Modelbook mitbringen! Trau´ dich ruhig was – auch wenn die eine oder andere Pose/Bewegung „daneben“ ist! Wichtig ist, dass Du Lust auf diesen Auftrag hast – und dies sollte auch „rüberkommen“!


Tipps für die Arbeit als Aktmodell

Wenn du als Aktmodell arbeiten möchtest, solltest du dir zunächst einige Gedanken über mögliche Konsequenzen machen, bevor du den Kontakt zu einem Fotografen herstellst. Wichtig ist, dass du dir bewusst machst, welche Art der Aktfotografie du bevorzugst. Gegen ästhetische Aktfotografie ist eigentlich nichts einzuwenden. Offenere Darstellungen hingegen benötigen eine große Professionalität von Seiten des Models und hier darf man keinerlei Scheu gegenüber der Kameralinse oder dem Fotografen zeigen.

Wer sich für den privaten Bereich fotografieren lassen will, der muss nicht unbedingt befürchten, dass die Fotos irgendwann auch einmal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es sollte mit dem Fotografen aber auf jeden Fall genau vereinbart werden, wer das Recht am Bild besitzt. Das ist in der Regel der Fotografierte – bei künstlerischen Aufnahmen kann das aber auch der Fotograf sein.

Wer als Jugendsünde eingewilligt hat, sich von zwielichtigen Fotografen nackt ablichten zu lassen, dem werden vielleicht einige unnötige Hürden im späteren Berufsleben im Weg stehen, wenn Chef oder Kollegen zufällig auf veröffentlichte Aufnahmen stoßen.

Im Vordergrund steht also die Seriosität des Fotografen, mit dem du vor dem Shooting alle Eckdaten der Aufnahmen absprechen solltest. Hierzu gehört auch, dass der Fotograf dich nicht berührt. Will er eine andere Position oder fallen ungewünscht Haarsträhnen in dein Gesicht, sollte er entsprechende Anweisungen geben oder dich fragen, ob er die Szene selbst von Hand verändern darf. In der Regel sind die meisten Fotomodelle beim ersten Aktshooting äußerst unsicher und gehemmt. Gute Fotografen lösen das Problem, in dem sie der Situation angepasste Fotos schießen und darauf warten, dass das Aktmodel von allein aus sich herauskommt und lockerer wird. Dann merken die meisten, dass das Posieren ohne Kleidung sich nicht wesentlich von der Arbeit als angezogenes Fotomodell unterscheidet.  Ästhetische Aktfotos sind nicht nur der fotografisch festgehaltene Bildausschnitt eines nackten Models sondern eine eigene Kunstform, die in dieselbe Kategorie gehört, wie auch die Aktmalerei.

Wer am Ende eines solchen Shootings feststellt, dass er genau die richtige Wahl getroffen hat und sich vorstellen kann weiter im Bereich Aktfotografie zu arbeiten, der kann mit den entstandenen Referenzfotos neue Aufträge finden.

Tipps für Aktmodels:

    Gehe niemals alleine zum ersten Fototermin in ein unbekanntes Studio.
    Bespreche vor dem Shooting alle Einzelheiten.
    Wähle den Fotografen anhand von Referenzfotos aus, die zum Beispiel auch online zu finden sind.
    Suche einen Fotograf mit einem guten Namen.
    Stelle vertraglich sicher, dass Fotos nicht ohne deine Erlaubnis veröffentlicht werden können.
    Trage vor dem Shooting keine Unterwäsche die Druckstellen auf deiner Haut erzeugen könnte.


Das muss jedes Model haben: ein Modelbook!

Auswahl der besten und professionellsten Fotos des Models: Fashion-Bilder, Beauty-Shoots, Covers oder Titelseiten gehören in das Modelbook / FotomappeFür alle Models – und gerade für die Newcomer im Modelbusiness – ist die Agentur das A & O. Sie ist Kontaktperson, plant die Karriere und kümmert sich um das organisatorische Drumherum. Wer ein Model werden möchte, sollte aber auch darauf achten, das richtige Modelbook (Fotomappe) zu haben. Wichtig: das Format „A4“.

Das Book begleitet die Models auf Schritt und Tritt und ist für euch eine Art Bewerbungsmappe. Mit dieser stellen sich diejenigen, die Model werden wollen oder die, die schon Fotomodel sind, bei den Castings und den so genannten „Gosees“ vor. Egal ob bei einer Agentur oder einem Fotografen, für Fernseh- oder Zeitungswerbung, Zeitschriftenredaktion oder Beauty-Shootings – das Modelbook muss immer dabei sein!

Hier gehört eine Auswahl der besten und professionellsten Fotos des Models: Fashion-Bilder, Beauty-Shoots, Covers oder Titelseiten etc.! Wichtig: hier soll zu sehen sein, wie Wandlungsfähig das Model ist: verschiedene Gesichter, unterschiedliche Ausdrücke, verschiedene Settings und möglichst Bilder von unterschiedlichen Fotografen!

Tipp: wer Model werden will, der sollte darauf achten, dass das Book nicht zu überladen ist. Grund: der Kunde hat z.B. beim einem Casting keine Zeit, sich Foto für Foto an zu sehen. Hier muss ein schneller Blick reichen! Models und Fotomodels konzentrieren sich auf die wirklich guten Bilder – sorgt für eine Vielfalt an möglichst unterschiedlichen Fotos! Das Modelbook ist schließlich eure Referenz und die Visitenkarte!


Du möchtest als Model arbeiten? Dann brauchst du als erstes eine Sedcard.

Was für deine Sedcard wichtig ist

Die Sedcard ist die wichtigste Bewerbungsunterlage für ein Fotomodel. Erfunden wurde sie in den 60er Jahren von der britischen Modelagentur Parker-Sed. Die Agentur war eine der ersten, die international arbeitete, unter anderem mit Büros in Hamburg und New York. Dazu suchte der Inhaber Sebastian Sed nach einem Weg, um die Auswahl und Buchung der Models international zu vereinfachen und zu standardisieren. Er erfand die Sedcard, die in kurzer Zeit von vielen anderen Agenturen aufgegriffen wurde. Heute ist die Karte das Standardmittel für alle, die Model werden wollen. Sie wird zur Auswahl der Models und der Organisation der Arbeit in allen Modelagenturen weltweit genutzt.

Ähnlich wie die Modelmappe ist die Sedcard das Aushängeschild eines Fotomodels. Sie dient der Vorstellung des Models bei einer Agentur, außerdem stehen die Karten in den Regalen der Modelagenturen. Daraus werden dann bei Aufträgen einzelne Models ausgewählt.

Die Sedcard ist entscheidend für deinen Erfolg als Fotomodel und daher solltest du beim Erstellen einige Punkte beachten.

Eine Sedcard besteht aus einer beidseitig bedruckten Karte im DIN A5 Format (14,8 x 21 cm). Auf der Vorderseite ist Platz für ein einzelnes großformatiges Foto, das die Karte komplett ausfüllt. Hierzu solltest du ein Porträtfoto wählen, auf dem dein gesamtes Gesicht gut zu erkennen ist und du direkt in die Kamera schaust. Vergiss auch nicht, deinen Namen anzugeben. Du kannst ihn direkt in dein Bild einfügen, entweder mit schwarzer Schrift in einen hellen Bildbreich, oder du wählst einen dunklen Teil des Bildes, dazu nimmst du eine weiße Schrift.

Die Sedcard ist entscheidend für deinen Erfolg als Fotomodel Deine Sedcard dient dazu, der Agentur einen generellen Überblick von dir geben. Dazu sollte die Rückseite deiner Karte 2 – 4 Fotos enthalten, die dich in möglichst vielen unterschiedlichen Looks und Posen zeigen. Das können Porträts und Ganzkörperfotos sein, in Farbe und schwarz-weiß. Wichtig ist, dass die Fotos Ausdruck deiner gesamten Persönlichkeit sind und du dich möglichst abwechslungsreich in vielen unterschiedlichen Varianten als Fotomodel präsentierst. Probiere verschiedene Gesichtsausdrücke aus: lachend, wütend, nachdenklich, verführerisch…

Außerdem enthält die Rückseite auch deine Daten, neben deinen Kontaktdaten sind vor allem deine Körpermaße wichtig. Dazu gehören deine Körpergröße, dein Brust-, Taillen- und Hüftumfang, dein Gewicht, deine Konfektionsgröße und deine Schuhgröße. Zusätzlich solltest du deine Augenfarbe und Haarlänge und deinen Hauttyp angeben. Zum Schluss lässt du auf der Rückseite einen Bereich frei, in den die Modelagenturen einen Aufkleber mit ihrer Adresse kleben können. Gut ist es auch, wenn du deine fertige Karte cellophanieren lässt. So ist sie glänzend geschützt und nutzt sich nicht so schnell ab.

   

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